Naturheilpraxis Vogelsberg

Heilpraktikerin Andrea Berninger

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Beziehungen hüten und pflegen WEN ICH IN MEINEM LEBEN HABEN MOECHTE

Gepostet am 28. November 2016 um 2:55

Wie es in den Wald hineinschallt, so beginnt ein sinnhafter Spruch aus dem Volksmund. Doch was haben meine Beziehungen eigentlich konkret damit zu tun? Was darf ich tun und lernen, um die zarten Bande von Kollegialität, Freundschaft, Partnerschaft, ja Liebe nachhaltig zu pflegen?


Ein schlauer Mensch hat einmal gesagt, dass es lange dauert, eine gute Verbindung aufzubauen, es aber ganz schnell geht, sie zu zerstören. Warum? Weil in Nullkommanix das Vertrauen ruiniert, die Sicherheit verloren und die Freude am Miteinander zerrüttet werden kann. Deswegen soll es heute darum gehen, was jeder einzelne von uns tun kann, um dem vorzubeugen. Und den Menschen, die wir im Leben um uns haben (möchten), aktiv zu zeigen, dass wir sie schätzen. Dass wir das beherrschen, ist heute nämlich keine Selbstverständlichkeit mehr.

 

Jeder Mensch ist ein Individuum. Jede Beziehung zwischen zwei Menschen ist also ein Individuum hoch zwei. Quasi ein vielfach komplizierteres Gebilde. Und es ist nicht möglich, ein Generalrezept für ein glückendes Miteinander auszustellen. Leider. Doch es ist weniger dramatisch, als wir denken. In dem Moment nämlich, in dem wir erstens wissen, was wir selber möchten, und zweitens, wie der andere gestrickt ist, sollten wir eine Zeitlang unsere Aufmerksamkeit ganz dem anderen widmen. Dadurch können wir herausfinden, was der andere benötigt, erlebt hat, schätzt. Und wie sich unsere gemeinsame Freundschaft, Nachbarschaft, Partnerschaft et cetera gestalten kann, damit beide glücklich damit sind.


Tipp Nummer eins: Die ungeteilte Aufmerksamkeit. Sind wir mit einem Menschen live zusammen, schenken wir ihm unser ganzes Augenmerk. Wir schalten Mobiltelefone auf stumm, machen Fernsehen oder Computer aus und widmen uns unserem Gegenüber. Zu einhundert Prozent. Das hat den Effekt, dass der andere fühlt, was er uns wert ist: Sehr viel nämlich. Für den Moment alles.


Tipp Nummer zwei: Ehrliche Gefühle äußern. Was bringt es, wenn Sie sich zurückhalten, denken Sie etwas Positives oder künstlich etwas sagen, was Sie so gar nicht empfinden, um jemandem den Bauch zu pinseln? Unterstützen Sie lieb gewonnene Menschen, in dem Sie sich zu ihnen wichtigen Gelegenheiten äußern. Sagen Sie ihnen ehrlich, was Sie empfinden. Nicht mit der Brechstange, sondern einfühlsam. Es kann auch sehr viel wert sein, wenn ein Mensch einem ein Spiegel ist. Im Guten, wie im Schlechten. Ein echter Freund lässt einen nicht ins offene Messer rennen. Gell?


Tipp Nummer drei: Eine wundervolle Möglichkeit, dem anderen zu zeigen, dass man ihn als individuelle Persönlichkeit schätzt, ist, ihm oder ihr gelegentlich überraschend eine kleine Freude zu bereiten. Nicht unbedingt teuer Erkauftes ist dabei der eigentliche Glücksgriff. Sondern, dass Sie sich Gedanken gemacht haben, was ihn oder sie wirklich berühren könnte. Das kann ein Zweig aus dem Wald sein oder etwas selbst Geschriebenes. Eine kleine Geste.


Tipp Nummer vier: Berührungen, das wissen wir aus der Säuglingsforschung, sind ein wesentlicher Teil unseres sozialen Miteinanders und des Menschseins an sich. Mit der Art der Begrüßung, ob herzlich umarmt, geküsst oder distanziert die Hand geschüttelt, machen wir einen großen Unterschied. Dieses Wissen können wir einsetzen, um uns zu überprüfen, ob wir unserem Gegenüber in angemessener Weise zeigen, wie wir sie oder ihn schätzen. Oder sogar lieben.


Eine aufgelegte Hand wirkt beim Gespräch nicht nur beruhigend, das Herz erwärmend, sondern erzeugt auch ein Gefühl der Nähe. Wie viel Körperkontakt nötig, gewünscht und gewollt ist, richtet sich selbstverständlich danach, wie nahe Ihnen jemand ist. Man kann hier auch überdosieren. ;)


Tipp Nummer fünf: Wie auch schon bei den vorherigen Tipps, erscheint dieser hier manch einem vielleicht banal. Doch ist es nicht mehr selbstredend, dass wir mit Beziehungen uneigennützig umgehen. Es geht um die Freundschaft, nicht um einen Profit, den wir daraus ziehen könnten.


Tun Sie dem anderen doch ruhig mal einen Gefallen. Ohne die Erwartung, dass etwas zurückkommt. Das Universum hat unendlich viele Kanäle, über das es uns das Gute erneut zukommen lässt. Wann immer wir es benötigen. Es ist also nicht nötig, ein Konto zu führen über jede Beziehung. Aber schauen Sie, dass Sie es auch ernst nehmen, wenn Sie ein Versprechen abgegeben haben. Notieren Sie es sich notfalls kurz. Damit es nicht eine leere Floskel wird, was Sie scheinbar verbindlich sagen.


Es ist so erleichternd, wenn jemand einem einen Gefallen tut. Oder sogar einen großen! Genau so groß kann leider die Enttäuschung sein, wenn er oder sie diesen vergisst.


Und dann, ganz am Schluss, können wir nur hoffen, dass unsere Mitmenschen uns auch gelegentliche Fehler verzeihen. Denn, so sehr wir uns auch anstrengen, eines werden wir nicht verhindern können: Dass wir Menschen bleiben. ;)


Eine schöne Adventszeit mit vielen, das Herz bereichernden, Kontakten zu Ihren Mitmenschen wünscht Ihre Andrea Berninger


Kleine Tipps und einen Blog zu den Themen Gesundheit und Wohlbefinden finden Sie hier: www.naturheilpraxis-vogelsberg.de. (Foto: Pixabay)

Gesundheit ist nicht billig GESUNDHEIT IST UNBEZAHLBAR!

Gepostet am 7. November 2016 um 1:50

Täglich erhalte ich Anfragen für eine Therapie außerhalb der ärztlichen oder krankenhäuslichen Versorgung. Wir suchen dann gemeinsam des Pudels Kern und machen tiefgreifende Analysen, die wirkliche Mängel im Organismus aufzeigen. Das können Über- oder Unterversorgungen mit Mikronährstoffen oder Hormonen sein, Vergiftungen, Übersäuerung, heimlich schwelende Entzündungen oder nicht ausgeheilte Infekte. Oder, und daran denken wir oft nicht, tiefe seelische Belastungen, alte Schmerzen und emotionale Wunden, die wir noch immer mit uns herumtragen. Um nur einige wichtige zu nennen. Wir verwenden verschiedenste wundervolle Mittel und Techniken, um das Wohlsein zu verbessern oder wieder herzustellen. 


Und oft, nämlich meist dann, wenn es sich um einen gesetzlich krankenversicherten Patienten handelt, wird klar, dass Rechnungen für das Labor und Heilpraktikerin aus der eigenen Tasche gezahlt werden dürfen. Denn diese Leistungen, so wohltuend und aufschlussreich sie vielleicht auch sein mögen, werden vom staatlichen Gesundheitssystem nicht übernommen. Sehr schade! Kann man doch auf diese Weise nicht nur Krankheiten lindern. Oft kann auch verhindert werden, dass diese überhaupt entstehen.


Aus meiner Sicht sollte jeder Mensch mindestens alle drei bis fünf Jahre eine von der Krankenkasse gezahlte umfassende Gesundheitsanalyse in Anspruch nehmen können. Ich rede von einer Blut-, Stuhl- oder Urinuntersuchung jenseits des großen Blutbildes, das – obwohl es „groß“ heißt - für sehr viele Symptome eben keine große Aussagekraft besitzt. Ich freue mich jedes Mal, wenn trotz der genannten Widrigkeiten ein Mensch sich dazu entschließt, ganz genau hinzugucken. Und herauszufinden, wo das Unwohlsein herkommt. Und was für die Schieflage verantwortlich ist, gewissenhaft zu bereinigen. Das ist meist nicht billig. Doch verglichen mit dem, was wir in anderen Bereichen unseres Lebens investieren, ist es erstaunlich wenig.


Bedenken wir einmal, wie viel wir pro Jahr für unser Auto an Inspektion und Reparaturen bezahlen. Und das ist nur ein Auto. Weit weniger kompliziert, als Körper, Geist und Seele – und nebenbei fahren wir es nicht 24 Stunden 7 Tage die Woche. Einige Krankenkassen gehen mit gutem Beispiel voran und übernehmen Rechnungen für bestimmte Krankheitsbilder ganz oder teilweise. Das lässt hoffen, dass das Gesundheitssystem sich immer weiter öffnet für so genannte alternative medizinische Therapien. Und so jedermann, der in die gesetzliche Krankenversicherungen einzahlt, Zugang zu einer vorausschauenden und nachhaltigen Gesundheitsversorgung haben möge. Nicht nur zur Grundversorgung. Das wäre dann so, als würden wir uns nur darum kümmern, dass bei unserem Auto alle vier Reifen dran sind und es befüllt werden kann und anspringt. Das ist ein bisschen wenig, finden Sie nicht auch? An dieser Stelle wird mir immer klar, was Gesundheit wirklich ist: Einfach unbezahlbar ;) 


Eine ganz automatisch gesunde und fröhliche Zeit wünscht Ihre Andrea Berninger

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Unsere Seele spricht WOLLEN WIR ZUHOEREN?

Gepostet am 23. Oktober 2016 um 15:00

Die Tochter eines Hoteliers war mit der Geburt von Zwillingen völlig überfordert. Mit dem, was an extra Verantwortung und Organisation auf ihr lag. Ihr Mann bemühte sich redlich, doch blieb der Großteil der Taten, zumindest gefühlt, an ihr hängen. Sie wollte im Familienbetrieb so kurz wie möglich ausfallen, arbeitete ohne Unterlass und hatte keine freie Minute. Bis sie plötzlich auf einem Ohr nichts mehr hörte und das andere laut zu pfeifen begann. 

 

Oder ein anderes Beispiel: Ein Vater eines kleinen Jungen erfuhr von seiner Frau, dass sie, ungeplant, nochmals ein Kind erwarten würden. Statt, dass er sich freuen konnte, belastete ihn der Gedanke, dass er in der Folge „noch ein Maul zu stopfen hatte“ derart, dass er angstvolle Träume bekam und sich noch mehr in die Arbeit stürzte. Als das neue Kind geboren wurde, hatte er sich zur Unterstützung der Frau frei genommen. Statt helfen zu können, erlitt er einen Hexenschuss und war über eine Woche mit großen Schmerzen ans Bett gefesselt.


Hatten Sie auch schon einmal das Gefühl, dass das, was Ihnen widerfährt, damit zusammenhängen könnte, was Sie gedacht, gesagt oder getan haben? Angenommen, wir übertreiben es andauernd mit einem Fehlverhalten. Wir ernähren uns jahrelang zu üppig oder mangelhaft, grübeln ohne Unterlass oder sind über lange Phasen hin so gestresst von Job oder Partnerschaft, dass wir gar nicht mehr zur Ruhe kommen. Dann erhalten wir womöglich immer wieder mal kleine Hinweise, dass wir etwas ändern dürfen. Wenn wir klug sind, achten wir ganz gezielt darauf. Überhören wir sie, werden die Wegweiser größer.


Vielleicht haben wir zu Anfang hin und wieder einen komischen Traum oder kleine Leiden am Körper. Nach einiger Zeit wachen wir nachts plötzlich in panischer Angst auf, schweißgebadet. Eventuell erleben wir ein und denselben Traum immer und immer wieder. Oder Schmerzen, Unwohlsein und kleine Unfälle häufen sich. Da möchte etwas gesehen werden. Und: Wie soll unsere Seele mit uns sprechen, wenn wir einfach nicht hinhören wollen? Es bleiben zwei Möglichkeiten: Entweder werden wir körperlich krank oder psychisch. Nur so kann unser Innerstes mit unserem Verstand Kontakt aufnehmen. Die Krankheit ist dann manchmal der einzige Weg, zu dieser Erkenntnis zu gelangen. Zur Einsicht, dass wir uns auf einem Weg befinden, der in irgendeiner Hinsicht nicht gesund für uns ist. Bleibt zu hoffen, dass wir uns rechtzeitig besinnen und das tun, was uns wohltut. Ganz nach dem Motto Erich Kästners: „Es gibt nichts Gutes außer: Man tut es.“ - Eine gute Zeit wünscht Ihre Andrea Berninger (Foto: Pixabay)


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Warum nehm ich nicht ab? Wie Säure dick macht und dick hält

Gepostet am 18. September 2016 um 13:40

Typisch deutsches Frühstück: Graubrot und Brötchen mit beliebter dunkelbrauner Streichcreme oder Marmelade, dazu Kaffee. Zwischendurch einen Schokoriegel. Mittags vielleicht eine schnelle Currywurst mit Pommes und ein prickelndes braun-schwarzes Sprudelgetränk, zum Kaffee am Nachmittag ein Stückchen Kuchen, abends Nudeln mit Tomaten-Hackfleischsauce und ein kühles Bier und zum Abschluss Chips und ein, zwei Pralinchen. Diesen Speisen und Getränken ist eines gemeinsam: Sie stellen unseren Organismus vor eine große Herausforderung. Denn sie fügen dem Körper eine Menge Säuren zu. Diese gilt es, schnell zu verwandeln und zu neutralisieren, bevor sie das empfindliche Säure-Basen-Gleichgewicht im Blut stören können. Womit der ganze Mensch in seinem Weiterleben bedroht wäre.


Zum Ausgleich der Säuren benötigen wir Basen. Die sind in größerer Menge in unseren Knochen und Zähnen gespeichert und auch in Blut und Geweben enthalten. Sind diese Depots aber aufgebraucht, die Zähne und Knochen geschwächt oder sogar geschädigt, kommt der Stoffwechsel an seine Grenzen. Wenn der Speiseplan oben nur eine Ausnahme war, wir uns sonst basenüberschüssig ernähren, der Körper echte Lebensmittel, vitamin- und mineralienreiche Kost und viel Wasser ohne Kohlensäure zugeführt bekommt, ist das durchaus mal zu verkraften. Falls diese Ernährung die Regel geworden ist, also mehr als einmal die Woche vorkommt, droht unser Organismus zu übersäuern. Das Immunsystem wird nachhaltig geschwächt, Entzündungen und Infektionen können leichter entstehen und sich ausbreiten. Dann bleibt unserem Body nichts anderes übrig, als hineinkommende Säuren in Fett verpackt einzulagern – für Zeiten, in denen ein Basenüberschuss herrscht und sie ohne Gefahr wieder ausgewickelt werden können. Es entsteht also der ungeliebte Speck. Auch andere Nebeneffekte des dauerhaft allzu üppigen suboptimalen Essens können auftreten: Erhöhter Blutdruck, Herz- und Kreislaufprobleme, Gicht, Arthrose, Diabetes II, um nur einige zu nennen.


Was bedeutet das für uns konkret? Wie können wir unseren Körper denn unterstützen, mehr Basenvorräte anzulegen, damit einer Übersäuerung vorgebeugt werden kann? Erst einmal ist es wichtig, dass wir ihm genug reinen Wassers ohne Kohlensäure zuführen. Denn wir bestehen aus rund 60 Prozent Wasser. Nicht Limonade. Etwa 2,5 bis 3 Liter täglich dürfen wir mindestens trinken, vorausgesetzt, unsere Nieren sind funktionstüchtig. Ein gutes Basen-Mineralienpulver aus dem Reformhaus ist, täglich eingenommen, eine weitere Unterstützung. Und dann dürfen wir allzu garstige Genussmittel durch artgerechte ersetzen: Kaffee durch Grünen Tee oder Lupinenkaffee, industriellen Essig durch echte Zitrone oder Naturessig vom Fass, Fertigspeisen durch frisch Gekochtes, Nudeln durch Kartoffeln oder Süßkartoffeln, Frittiertes durch Dampfgegartes, billige Öle durch hochwertige und Süßes durch Mandeln, Nüsse, frisches und getrocknetes Obst.


Haben wir mal eine zeitlang eine solche Kur durchgezogen, merken wir womöglich, wie die Pfunde ganz von selbst gepurzelt sind. Denn nach einiger Zeit guter basischer Ernährung traut sich der Körper, die in Fett verpackten Säuren aus den schlimmen Zeiten langsam aufzulösen. Deshalb ist es übrigens auch so wichtig, generell ein Vorhaben abzunehmen erst dann in die Tat umzusetzen, wenn die Basenvorräte richtig schön aufgefüllt sind. Wir wollen ja keinen Schaden anrichten. Und wie sehr Mineralienmangel an die Substanz gehen kann, sieht man noch an dem alten Sprichwort, dass jede Schwangerschaft einen Zahn koste. Also immer auf das Gleichgewicht in der Ernährung achten. Und ruhig jeden Tag 2 Hände voll Gemüse und 1 Hand voll Obst konsumieren. Am besten in möglichst ursprünglichem, frischen Zustand mit etwas kaltgepresstem Bio-Lein- oder Hanföl, um auch die B-Vitamine aufzuschließen. Damit schmeckt es nochmal so gut. ;) – Einen gesunden Appetit wünscht Ihre Andrea Berninger (Foto: Pixabay)


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Wenn Liebe einengt - BITTE LASS MIR RAUM

Gepostet am 29. August 2016 um 1:00

Die große Liebe. Nur noch daran denken. Nur noch eines sehen. Nur noch dafür leben. Verwechseln wir da nicht etwas? Handelt es sich um Liebe? Oder sind wir blind oder fanatisch geworden, vielleicht egoistisch? Auch Partner brauchen Luft zum Atmen. Auch Kinder brauchen Freiräume. Da gehört eine Menge Vertrauen dazu. Und Selbstliebe. Wenn ich mich selbst nicht liebe, wie kann ich dann so auf meinen eigenen Beinen stehen, eine vollkommen runde Persönlichkeit bilden, dass ich den anderen, meinen Partner, meine Partnerin, mein Kind nicht als Stütze brauche. Ge-brauche?


Halten wir uns einmal vor Augen, was in einer idealen Kindheit geschieht. Zuerst werden wir gepflegt und aufgezogen, wahrlich bei jedem Schritt an die Hand genommen und geleitet. Später, wenn wir einige Kompetenzen entwickelt haben, lösen wir uns von der schützenden Hand der Eltern und entdecken die Welt. Immer mehr auf eigene Faust und selbstbestimmt. Wenn unsere Mutter oder Vater da nicht mitwachsen, ziehen oder zerren sie an uns. Wollen uns nicht frei geben. Wo ist dann die Möglichkeit, meiner Bestimmung zu folgen? Meine Fähigkeiten auszuloten? Die Welt auf meine ganz persönliche Art zu entdecken und meinen Charakter völlig eigen und kreativ auszufüllen?


Schauen wir auch mal auf Partnerschaften. Ist das anfängliche Kribbeln vergangen, bleiben manchmal Gewohnheiten, eingefahrene Wege, miteinander umzugehen – und auch Besitzansprüche. Das ist auf der einen Seite gut so, denn vielleicht haben wir zueinander öffentlich ja gesagt. Aber betrachten wir nochmals das Gefühl, dass man sich selbst genug sein darf, um seinen Partner auf Dauer nicht zu belasten, sondern als Paar miteinander durchs Leben zu gehen. Das ist weniger auf-einander lehnen, sich gegenseitig vielleicht sogar die Luft nehmen oder wehtun mit dem eigenen Gewicht. Es ist vielmehr wie beim Tanzen. Da ist jeder für sich Balance und beide bewegen sich mit-einander. Neben-einander. In-einander. Das ist wunderschön. Und je besser wir es beherrschen, desto interessanter und aufregender wird der Tanz. Jeder darf frei sein. Jeder muss sogar frei sein, sonst kommen wir aus dem Gleichgewicht oder würgen den Schwung ab.


Ja, ja, werden Sie womöglich sagen, was aber, wenn ich eben nicht in meiner eigenständigen Balance bin? So ist es ganz besonders wichtig, inne zu halten. Nehmen Sie sich ein paar Mal in der Woche einen Stift und ein weißes großes Blatt. Schreiben Sie all das auf, was Ihnen fehlt, was Sie bedrückt, was Sie beschäftigt und ängstigt. Notieren Sie, was Sie brauchen. Und was Sie ganz allein tun können, um Schritte in diese Richtung zu machen. Werden Sie ruhig konkret, nur Mut! Es können Banalitäten sein, Kleinigkeiten oder auch Großes. Vielleicht ein Bad nehmen im Kerzenlicht, eine Viertelstunde lesen, die Nägel maniküren. Einen kleinen Spaziergang machen. Oder die Beine im Bach baumeln lassen und dabei auf einem Grashalm pfeifen …


Achten Sie darauf, eine feine Linie zu ziehen zwischen Ihren Bedürfnissen und Nöten, dem, was von außen an Sie herangetragen wird und alldem, was Ihren Partner betrifft. Notieren Sie auch, was sich gebessert hat. Kringeln Sie es fett ein, was Sie gut gelöst haben. Seien Sie ruhig stolz auf Ihre Errungenschaften. Und suchen Sie sich Hilfe bei dem, was Sie nicht durchblicken. Manchmal braucht es die Ansicht einer nicht involvierten Person, schon werden die Dinge wieder klarer. Da lobt sich ein entspannendes Gespräch mit einer guten Freundin oder einem guten Freund. Wie dem auch sei: Zwei Dinge, die Sie notiert haben, die Sie selbst für Ihr Wohlgefühl tun können – tun Sie sie heute und morgen. Ohne Wenn und Aber. Und führen Sie dieses Ritual, etwas ungebunden für sich zu tun, mindestens zwei Monate weiter.


Die allzu große Liebe, von der wir manchmal reden, die uns förmlich zerreißt oder die wir um alles in der Welt zu brauchen scheinen, überlagert manchmal unseren wahren Wunsch, nämlich in uns selbst Frieden zu finden. Zu-Frieden-heit. Und mindert den Blick auf das, was ansteht: Vielleicht ist es Zeit, sein Kind loszulassen, es in das Erwachsenwerden zu entsenden. Mit allen Höhen, Tiefen, lichten und dunklen Momenten – an denen wir es nicht mehr zu schützen vermögen. Und dennoch werden wir da sein, so es der Himmel will. Wir werden zuhören, in den Arm nehmen, liebevolle Aufmerksamkeit schenken oder den ein oder anderen Gegenstand beisteuern. Was immer bleiben wird, ist die echte Liebe. Die Wärme im Inneren, die Verbundenheit. Auch, wenn unser Nachwuchs daran möglicherweise erst Jahrzehnte später denkt. 


Und unsere Partnerschaft? Ist sie wirklich balanciert? Tanzen wir miteinander und haben Spaß, wenigstens ab und zu? Falls Ihnen jetzt mehr Negatives als Positives einfallen sollte, besprechen Sie mit Ihrem oder Ihrer Liebsten, was Sie sich wünschen VON SICH SELBST. Entlasten Sie sich beide. Vergeben Sie sich Ihre Fehler. Entdecken Sie die Möglichkeiten, die Sie selbst jeweils haben, sich ins Gleichgewicht zu bringen. Und wertschätzen Sie die Stärken und die Pirouetten Ihres Gegenübers ruhig einmal mehr. Klinken Sie sich ein und finden Sie gemeinsame Rhythmen, zu denen Sie beide Lust haben, neue Kreise zu ziehen. Fangen Sie neu an. Alte Liebe rostet nicht. ;)


Leichtigkeit und Ausgeglichenheit bei allem, was wir diese Woche anpacken wünscht uns allen von Herzen

Ihre Andrea Berninger


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Der Tod ist niemals Routine - WOHIN MIT DER TRAUER?

Gepostet am 14. August 2016 um 14:20

Es gibt einen wunden Punkt bei jedem Menschen. Wenn aus seiner Umgebung eine geliebte Person entrissen wird. Wenn eine liebevolle Erinnerung bleibt anstelle von gewohnter Bindung, Berührung, Kommunikation. Dann ist der Schmerz oft unerträglich und allgegenwärtig. Buchstäblich nichts ist mehr so, wie es vorher war. Wie kann man lernen, damit umzugehen? Wie als Betroffener, Hinterbliebener, wie als Freund, Kollege, Nachbar oder einfach nur als Beobachter? Der Tod wirft so viele Fragen auf. Weit mehr, als es erst einmal Lösungen gibt. Es existiert in einem solchen Fall kein Standardrezept. Denn der Tod ist niemals Routine. 

 

Sind die ersten Schritte und Rituale der offiziellen Trauerzeit mit Kondolenz, Beerdigung, Trauerfeier vergangen, so schleicht sich nach einiger Zeit eine Unsicherheit ein. Kann ich den Betroffenen ansprechen? Erinnere ich ihn dann und füge ihm dadurch unnötig Schmerzen zu? Möchte er vielleicht lieber allein sein? Das ist eine schwierige Situation. Und nicht zuletzt birgt sie Gefahren in sich. Es besteht die Möglichkeit, dass Bedrücktheit und Schwermut nicht überwunden werden, sondern sich durch Abkapselung, Motivationsmangel, Arbeitswut oder in körperlichen Gebrechen Ausdruck verleihen. Um dies zu vermeiden, ist es wichtig, dass die Pein in der Form, wie der Hinterlassene sie wahrnimmt, gewürdigt wird. Es sollte Raum und Zeit für den emotionalen Ausdruck geben, den Halt durch Bekannte, Verwandte und Freunde. Und wenn das nicht reicht, durch geschulte Therapeuten. Wenn wir die Trauersituation nicht übergehen, sondern den Betroffenen wahrnehmen und achtsam auf ihn eingehen, können wir ihm das unerträgliche Gefühl nehmen, er sei in der Lage ausweglos allein.


Oft ist es aber wichtig, sich selbst klarzumachen, wie stehe ich zu Trauer und Tod? Kann ich selbst damit umgehen? Habe ich es selbst schon erlebt. Wohlgemerkt: Es gibt so viele Arten der Trauer, wie es Menschen gibt. Es gibt kein richtig und falsch, keinen Kunstgriff oder Geheimtipp, wie man den Seelenschmerz erleichtern kann. Anteilnahme und Wohlwollen sollte die erste Hilfe sein. Gleichgültig, ob der Trauernde mit Zorn, Kälte oder Zerknirschtheit auf die Lage reagiert, häufig in Tränen ausbricht, sich in Arbeit vergräbt oder auch die Fassung verliert. Wir haben es in der Hand, auch unangenehme, ambivalente Situationen stehen zu lassen. Sie auszuhalten, nicht zu urteilen, die Person nicht abzuschreiben. 


Manchmal ist es die mitfühlende Nachfrage eines Bekannten, die häusliche Unterstützung eines Freundes bei alltäglichen Arbeiten. Bei den Dingen, die mit einem Mal unfassbar schwer fallen können. Oder die kleine Geste am Rande, die dem Leidtragenden zeigt: Ich bin nicht allein. Da sind Menschen, die interessieren sich für mich. Die tragen ein Stück dessen, was ich vorläufig allein nicht mehr zu schaffen vermag. Wie gut tut es, in solch einem Moment einen doppelten Boden unter sich zu haben? Quasi das soziales Netz, dass auffängt, wo alles schiefgeht. Denken wir manchmal darüber nach. Was können wir beitragen, um das Zünglein an der Waage zu sein? Das Quäntchen, das entscheidet, ob ein Mitmensch wieder fühlen kann, dass das Leben aufs Neue bereichernd und vielleicht sogar glücklich werden kann.

 

Eine Woche herzlicher Geborgenheit wünscht Ihre Heilpraktikerin

Andrea Berninger


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Streit belastet die Partnerschaft - PSYCHOLOGIE DES MANNES

Gepostet am 31. Juli 2016 um 16:00

„Mein Mann und sein Hund. Zwei Welten kleben aneinander.“ – Aus diesem Spott kann man und Frau viel Gutes ableiten. Belastet doch Unmut übereinander und Stress miteinander nicht nur die Lebenspartner selbst, sondern auch das Umfeld. Mal abgesehen von Hund, Katze, Maus.


Warum empfinden Männer es eigentlich als so angenehm, wenn ihnen niemand hineinredet, widerspricht oder sie auf Fehler hinweist? Das ist es schließlich, was ein Hund (nicht) macht. Ganz im Gegensatz zu so mancher Partnerin. Fühlen sie sich von ihr vielleicht entmutigt, gedemütigt, falsch verstanden oder vor ihr sogar als die immerwährenden Verlierer? Nicht umsonst gibt es die sprichwörtliche enge Partnerschaft zwischen Mann und Hund. Egal, was das Herrchen leistet oder auch nicht, der vierbeinige Freund wedelt mit dem Schwanz und freut sich. Die Frau weniger.


In jedem Witz steckt ein Fünkchen Wahrheit. Und betrachten wir das ganze aus psychologischer Sicht, so ist folgendes Spiel daraus zu entlehnen. Nachahmen ausdrücklich empfohlen: Sich ganz auf die Worte des Gegenübers einzulassen und die Worte OHNE ANTWORT stehen zu lassen. Die Stille zu ertragen und einen Freiraum für den anderen entstehen zu lassen. Diese Art der Kommunikation ist eine hohe Kunst, die der Übung bedarf. Es ist lohnenswert, dem Ehepartner, Gesprächspartner, Streitpartner für eine längere Zeit das Feld vollkommen zu überlassen. So wird alles herauskommen dürfen, was sich angestaut hat. Im Idealfall erhält jeder regelmäßig eine eigene Redezeit, während der Partner aufmerksam zuhört. Und wer sich noch mehr zutraut: wertfrei, urteilsfrei, sorgenfrei.


Durch die eigene Mäßigung kann sich das Ventil des anderen langsam öffnen. Und in uns Verständnis für seine Sicht der Dinge entstehen. Wir wissen einmal nichts besser. Wir entgegnen nichts. Wir halten die Reaktionen in unserem Inneren nicht nur aus, sondern beobachten sie. Was geschieht mit Ihnen, wenn Sie das zulassen?


Oft haben wir Angst, einen Schmerz zu vergessen, den uns jemand zugefügt hat, wenn wir dieser Person vergeben. Manchmal erlauben wir uns auch nicht, uns selbst zu verzeihen. Es wirkt Wunder, beides sein zu lassen. „Ich vergebe mir. Ich vergebe jedem. Ich bin reine Vergebung. Ich bin ein Geschöpf des Universums. Das Universum besteht aus purer Liebe.“ – So oder ähnlich können wir uns heranwagen, etwas zu ändern. Das Belastende loszuwerden. Das Schöne wieder einzuladen. Den Funken Feuer neu zu entdecken, der irgendwo unter der Asche verborgen liegt.


Frauen gelten als das schwache Geschlecht. Doch betrachten wir es genauer, so können sie in Wirklichkeit besser mit Schmerzen und Befindlichkeiten umgehen, als Männer. Sie ertragen die Strapazen einer Geburt. Sie sind hautnah dran an Babys und Kindern. An deren Sorgen, Wehwehchen, an deren ganz eigenem Tempo.


Und jene Männer, die ihre weiche Seite entdecken, fühlen sich damit nicht selten überfordert. Sollen Gefühle jonglieren, Empathie beweisen, 24 Stunden 7 Tage die Woche alle Schieflagen im Haussegen ausgleichen? Sicher gibt es Männer, die dazu geboren sind. Das Gros ist es bei weitem nicht. Und bei aller Emanzipation dürfen wir eines nicht vergessen: Der Mann fühlt sich nur dann stark, wenn er in seiner eigenen Balance belassen wird. Wenn er unverfälscht und unzensiert sein darf. Ohne Wenn und Aber. Wenn Frauen ihn mit seinen Stärken sehen und ihn wertschätzen. Gerne sogar anhimmeln. Dann kommt er ganz in seine Kraft. Das ist kein Trick. Das ist notwendig für die Harmonie und die Zuwendung in der Partnerschaft.


Ein schlauer Mann hat mir einmal erklärt, dass es dreier Dinge bedarf, einen Mann vollkommen glücklich zu machen. Reden war nicht darunter. Deswegen ist es auch so wichtig, dass Frauen sich mit Frauen austauschen und schöne Dinge für sich selbst tun. Sich selbst im Gleichgewicht halten und sich selbst glücklich machen. Damit die Erwartung an den Partner zurückgeschraubt wird. Damit sich das Zusammensein freier und leichter anfühlt.


Und wenn ich mit dieser neuen Erkenntnis jetzt so meinen Mann und seinen Hund in ihrer Symbiose betrachte, darf ich eins gestehen: Da kann ich froh sein, dass es den haarigen Vierbeiner gibt. Er gleicht womöglich oft das aus, was ich als Ehefrau vermassele. Und hält damit das häusliche Gleichgewicht aufrecht. Ich werde ihm ein extra Würstchen füttern ;)


Eine liebevolle Woche voller achtsamer Kommunikation wünscht Ihre

Andrea Berninger


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Die Grosse Inspektion ist fällig. BLUTANALYSE ULTIMATIVE TECHNIK ZUR FEHLERANALYSE

Gepostet am 17. Juli 2016 um 16:25

Autos sind kompliziert. Sie bestehen aus so vielen Materialien, Bauteilen und Systemen, dass man seit geraumer Zeit sogar Computer braucht, um Fehler auszulesen. Dabei hatte es vor etwa 150 Jahren noch vergleichsweise unkompliziert begonnen mit der Erfindung der Dampfmaschine.


Unser menschlicher Körper hat sich über einen entschieden längeren Zeitraum entwickelt, als die mobile Technik. Dennoch ist uns oft nicht bewusst, dass wir für unsere Kiste vor der Tür einen weit größeren Aufwand betreiben, als für unser number-one-vehicle, unseren persönlichen Ferrari, den eigenen Body, der bei weitem komplizierter ist. - Doch es gibt Abhilfe.


Die Medizin hat sich in manchen Bereichen großartig spezialisiert. Etwa im Bereich der Blutanalyse. Das können wir uns wunderbar zu Nutzen machen. Aus vielen hundert Laborverfahren wählen wir gezielt jene aus, die ein Spiegel unseres Zustands sind: Unserer Organe, der Systeme, des Vorratsschranks und seiner Füllzustände sowie der Mängel. Des Weiteren können wir ganz genau betrachten, ob sich Stoffe, Gifte oder Parasiten im Betrieb befinden, die stören, Prozesse wie die Verdauung oder Absorption von Nährstoffen beeinträchtigt sind und ob sich Entzündungen, degenerative Krankheiten oder Tumorgeschehen anbahnen. Und noch vieles vieles mehr.


Einen Haken allerdings hat die Sache: Genauso, wie beim Auto auch, dürfen wir das alles üblicher Weise aus unserer eigenen Tasche bezahlen. Das Gesundheitssystem mit seinen Krankenkassen hat nicht vorgesehen, dass dermaßen tiefgreifende Untersuchungen vorsorglich durchgeführt werden. Obwohl das sinnvoll wäre, um Krankheit zu vermeiden und Wohlbefinden zu steigern.


Nun denn! Ich rate dringend dazu, wenigstens einmal alle fünf Jahre, besser noch alle zwei oder drei, die große Inspektion auf eigene Faust durchführen zu lassen. Und ich rede mit Nichten vom großen Blutbild. Das enthält nicht einmal fünf Prozent der Werte, die wir wissen sollten. Um über den TÜV zu kommen, reicht es schließlich auch nicht aus, nur zu gucken, ob der Wagen noch seine vier Räder und ein Lenkrad hat. Da darf man schon etwas expliziter schauen. Und auch auffüllen, was fehlt, reparieren, was defekt und ändern, was schief gewickelt ist.


Warum in aller Welt machen wir das zweimal jährlich mit unserem Auto und nicht mit uns selbst? Was sind wir uns selbst eigentlich wert? Und wie ernst meinen wir es mit unserem Wunsch nach Gesundheit? Bedenken Sie: Wir sind doch längst ein waschechter Oldtimer, wenn wir älter als 25 Jahre sind. Da lohnt sich die Pflege besonders. Gerade dann, wenn man die Karre noch viele Jahre nutzen möchte. Und das täglich.


Besinnliche Grüße von einem Modell aus den Siebzigern ;)

Ihre Andrea Berninger


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Bitte fahren Sie weiter! Akupunktur löst Blockaden

Gepostet am 3. Juli 2016 um 16:20

Wer glaubt, dass die Akupunktur eine Mode der Neuzeit wäre, irrt sich gewaltig. Die Anfänge des Nadelns sollen bis in die Steinzeit zurückreichen. Mit angespitzten Zweigen und Steinen, so heißt es, hätten unsere Vorfahren bereits angeschlagene Sippenmitglieder behandelt. Nun, wir waren nicht dabei. Und auch, dass die Chinesen vor Jahrtausenden eine große Kunst daraus entwickelt haben, ist nur aus Überlieferungen bekannt. Doch was hat es eigentlich mit diesem Gepiekse auf sich? Wie funktioniert diese Technik?


Stellen wir uns einmal vor, durch den ganzen Organismus liefen Flüsse von Energie. Vereinfacht gesehen, vom Kopf bis in die Füße und anders herum. Parallel nebeneinander lägen diese Energiewege, denen im Prinzip Muskeln, Sehnen, Nervenbahnen und Blutgefäße folgen. Betrachten wir sichtbare Venen, Sehnen und Muskeln unseres Körpers zum Abgleich, können wir das durchaus bestätigen. Sie folgen grob dieser Richtung und laufen nicht zickzack und kreuz und quer im Körper herum.


Das Prinzip der Akupunktur orientiert sich also an einem Energienfluss in uns. Wird dieser an einer bestimmten Stelle gestaut, verletzt oder unterbrochen, so entsteht ein Ungleichgewicht. Folge ist eine Krankheit. Am Beispiel des Blutergusses können wir das ganz gut sehen: Etwa durch einen Schlag erleidet ein Blutgefäß eine Verletzung, Blut läuft ins Gewebe und kommt dort ins Stocken. Es gibt einen blauen Fleck. Manchmal schwillt sogar die ganze Region an. Das ist eine massive Blockierung von Energie. Und tut obendrein weh. Hat also eine direkte negative Auswirkung auf unser Wohlsein.


Eine Nadel an der richtigen Schaltstelle im System zu platzieren, gibt dem Körper, den Zellen, den Kreisläufen Informationen, an welchem Ort Hilfe und freier Fluss benötigt wird. Als würde der Metallstift den Körper dort antippen und ihn erinnern, dass es wieder weitergeht im Stau. Wie ein Verkehrspolizist, der den Autoverkehr auf einer großen Kreuzung regelt. Damit auch bei hohem Verkehrsaufkommen die Funktionalität des Straßensystems erhalten bleibt. Damit Nährstoffe bei den Organen und in den Zellen ankommen. Damit Abfallprodukte von der körpereigenen Müllabfuhr sicher und schnell aus dem Body transportiert werden.


Und wenn wir dieses System einmal begreifen, können wir uns auch vorstellen, was es bedeutet, wenn bei einer Operation oder durch einen Unfall ein Schnitt ins Gewebe stattfindet. Zwar heilen die Schnittflächen normalerweise wieder. Die Zellen werden erneuert, die Wunde schließt sich. Erstaunlicherweise ist aber der Energiefluss in den meisten Fällen weiterhin unterbrochen. Und löst an ganz anderen Punkten des Organismus Problematiken aus. Aus diesem Grund gibt es bei der Akupunktur unter anderem auch die Narbenentstörung. Damit hier eine neue Brücke über die Schlucht im Gewebe gebaut wird. Und der Transportfluss an Informationen und Stoffen wieder makellos funktionieren kann. In diesem Sinne: Allseits freie Fahrt!


Wünscht Ihre Andrea Berninger

Heute von unterwegs ;)


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(foto: pixabay)

Mir fehlen vielleicht Nährstoffe. Wie schlimm ist das?

Gepostet am 19. Juni 2016 um 13:40

Oft hört oder liest man, wie wichtig Vitamin XY für diesen und jenen Prozess im Körper sei. Oder, dass es dramatisch sein soll, wenn ich bestimmte Mineralien nicht in ausreichendem Maße zu mir nehme. Stimmt das? Oder möchte mir jemand das nur weismachen, um mir Nahrungsergänzungen zu verkaufen. Für teures Geld. Was ich anderweitig besser ausgeben könnte? 

 

Um grob verständlich zu machen, wie ein menschlicher Körper mitsamt seiner Psyche funktioniert, möchte ich ein schönes Bild für Sie malen: Stellen wir uns einfach einmal vor, wir wären ein Maler. Die Sonne scheint herrlich am morgendlichen Himmel und es durchzuckt uns eine Inspiration, die wir auf die Leinwand bringen möchten. Jetzt aber schnell, sonst ist die Muse vielleicht schon wieder weg! Wir eilen hinüber ins Atelier. Vor uns lehnen wir einen neuen, weiß bespannten Keilrahmen an die Staffelei, greifen zu Palette und Pinsel und atmen genüsslich ein. Doch, oh! Unser Blau ist ja fast leer. Schreck.


So mag es unserem Body gehen, wenn ein Nährstoff aufgebraucht ist. Doch wir sind erfinderisch. Wie unser Leib. Er hat nur eines im Sinn: Uns unter allen Umständen am guten Leben zu erhalten. Deswegen strecken wir als Maler nun das Blau mit etwas Wasser. Leider, leider, auf der Leinwand sieht das gleich etwas dünner aus, als das satte Himmelblau im Fensterausschnitt. Hm. Aber da wir mehrere Techniken zur Verfügung haben, wenden wir an dieser Stelle halt ein wenig Aquarellmalerei an. Ein bisschen Schummelei fällt doch wohl kaum auf? Es wird schon gehen, sagen wir uns.

 

Unser Bild soll den wundervollen Morgen einfangen. Den Blick auf die grasenden Pferde, die malerische Landschaft, die saftig-grünen Wiesen. Denn duftig-frischen Himmel. Ah! Als könnten wir diesen Moment für immer festhalten. Unserem Körper geht es nun noch gut, doch er darf sich darauf vorbereiten, dass das Reservoir eines Minerals, Vitamins, einer Fett- oder Aminosäure zur Neige geht. Er bunkert alle möglichen Stoffe, aus Furcht, er gehe leer aus. Vielleicht nehmen wir dadurch sogar zu? Auf jeden Fall löst die Sorge Stress im System aus. Stress bedeutet stets, dass das stoffliche Gleichgewicht und damit das somatische Milieu auf eine harte Probe gestellt wird.

 

Doch zurück zu unserer Malerei. Das Blau ist nun restlos aufgebraucht. Erst hatten wir es noch mit anderen Farben gemischt. So ist nun leider der Himmel mit Rot und Weiß und auch Gelb versehen. Sieht noch immer schön aus. Doch das ist nicht mehr das Abbild dessen, was wir darstellen wollten. Nun gut! Dann widmen wir uns der Wiese. Da das Blau leer ist, das wir zum Mischen eines Grüns bräuchten, dürfen wir uns auch hier etwas anderes einfallen lassen. Auf unseren Kreatur bezogen könnten wir sagen, er greift in fremde Töpfe, die gar nicht dafür bestimmt sind. So nimmt sich der Körper im Notfall – und dieses ist bereits einer – Mineralien aus unseren Knochen und Zähnen. Zum Beispiel. Er schöpft dort vorsichtig und trotzdem tiefgreifend. Denn das empfindliche Säure-Basen-Gleichgewicht des Blutes kommt ins Schwanken. Und das würde den Tod des ganzen Lebewesens zur Folge haben. Wollen wir das? Nein. So will auch unser Organismus uns schützen. Er ist nämlich sehr schlau. Und braucht die letzten Reserven, förmlich die allerletzten Konserven auf, die er aufstöbern kann. Kommt Ihnen dabei irgendwie das Thema Burnout in den Sinn? Sehen Sie, mir auch. "Mens sana in corpore sano", sagt ein lateinisches Sprichwort. Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper.


Der Mensch benötigt zum Funktionieren allerlei Komponenten. Im übertragenen Sinne wiederum die ganze Palette an kräftigen Farben. In der Tat brauchen wir dutzende Werkstoffe in Reinform, regelmäßig und vor allem in ausreichender Sättigung. Unser Körper und die Psyche sollen schließlich aus dem Vollen schöpfen. Wie in Ober-Sorg, dem liebenswerten Dörfchen, in dem die Naturheilpraxis Vogelsberg steht. Wir haben uns damals, als wir zum ersten Mal herkamen, sehr über den Namen gefreut. Heißt er doch, dass für alles obermäßig gesorgt ist. Ein gutes Omen.


Nun aber noch einmal zurück zu Körper und Psyche. Wie oft läuten in unserem Inneren die Alarmglocken? Wie im Dorf die Sirene am Pumpenhaus. Doch, mal ehrlich. Hören wir da immer hin? Die Glocken schrillen und schrillen. Und wir denken, es beträfe uns nicht. Ich schließe mich da bewusst mit ein. Bin auch nur ein Mensch. Wir alle dürfen uns da an die eigene Nase packen. Manchmal jedenfalls. Wenn unser Körper nicht mehr ein noch aus weiß, woher er die fehlenden Substanzen nehmen soll, muss er wohl oder übel der Krankheit anheimfallen. Das deprimiert obendrein. Rundum Misere sozusagen. Hm. Dann muss man doch mal genau hinschauen, was einem fehlt. So, wie man das Toilettenpapier besser rechtzeitig nachlegt. 


Das Bild ist jetzt fertig gemalt. Und aus der saftigen Landschaft mit strahlend blauem Horizont ist wegen der Mangelerscheinungen in meinem Malkasten eine Wüstenlandschaft geworden. Am Himmel sehe ich in einer Ecke noch das Blau vom Anfang. Mal ehrlich. Nächstes Mal werde ich gleich losrennen und Blau kaufen. Noch lange, bevor es zur Neige geht. Und wie werden Sie ab jetzt mit Ihrem lieben Körper umgehen? 


Ganz menschliche Grüße aus Ober-Sorg

Ihre Andrea Berninger


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(foto: pixabay)


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