Naturheilpraxis Vogelsberg

Heilpraktikerin Andrea Berninger

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Unsere Seele spricht WOLLEN WIR ZUHOEREN?

Gepostet am 23. Oktober 2016 um 15:00

Die Tochter eines Hoteliers war mit der Geburt von Zwillingen völlig überfordert. Mit dem, was an extra Verantwortung und Organisation auf ihr lag. Ihr Mann bemühte sich redlich, doch blieb der Großteil der Taten, zumindest gefühlt, an ihr hängen. Sie wollte im Familienbetrieb so kurz wie möglich ausfallen, arbeitete ohne Unterlass und hatte keine freie Minute. Bis sie plötzlich auf einem Ohr nichts mehr hörte und das andere laut zu pfeifen begann. 

 

Oder ein anderes Beispiel: Ein Vater eines kleinen Jungen erfuhr von seiner Frau, dass sie, ungeplant, nochmals ein Kind erwarten würden. Statt, dass er sich freuen konnte, belastete ihn der Gedanke, dass er in der Folge „noch ein Maul zu stopfen hatte“ derart, dass er angstvolle Träume bekam und sich noch mehr in die Arbeit stürzte. Als das neue Kind geboren wurde, hatte er sich zur Unterstützung der Frau frei genommen. Statt helfen zu können, erlitt er einen Hexenschuss und war über eine Woche mit großen Schmerzen ans Bett gefesselt.


Hatten Sie auch schon einmal das Gefühl, dass das, was Ihnen widerfährt, damit zusammenhängen könnte, was Sie gedacht, gesagt oder getan haben? Angenommen, wir übertreiben es andauernd mit einem Fehlverhalten. Wir ernähren uns jahrelang zu üppig oder mangelhaft, grübeln ohne Unterlass oder sind über lange Phasen hin so gestresst von Job oder Partnerschaft, dass wir gar nicht mehr zur Ruhe kommen. Dann erhalten wir womöglich immer wieder mal kleine Hinweise, dass wir etwas ändern dürfen. Wenn wir klug sind, achten wir ganz gezielt darauf. Überhören wir sie, werden die Wegweiser größer.


Vielleicht haben wir zu Anfang hin und wieder einen komischen Traum oder kleine Leiden am Körper. Nach einiger Zeit wachen wir nachts plötzlich in panischer Angst auf, schweißgebadet. Eventuell erleben wir ein und denselben Traum immer und immer wieder. Oder Schmerzen, Unwohlsein und kleine Unfälle häufen sich. Da möchte etwas gesehen werden. Und: Wie soll unsere Seele mit uns sprechen, wenn wir einfach nicht hinhören wollen? Es bleiben zwei Möglichkeiten: Entweder werden wir körperlich krank oder psychisch. Nur so kann unser Innerstes mit unserem Verstand Kontakt aufnehmen. Die Krankheit ist dann manchmal der einzige Weg, zu dieser Erkenntnis zu gelangen. Zur Einsicht, dass wir uns auf einem Weg befinden, der in irgendeiner Hinsicht nicht gesund für uns ist. Bleibt zu hoffen, dass wir uns rechtzeitig besinnen und das tun, was uns wohltut. Ganz nach dem Motto Erich Kästners: „Es gibt nichts Gutes außer: Man tut es.“ - Eine gute Zeit wünscht Ihre Andrea Berninger (Foto: Pixabay)


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